Nacht der offenen Kirche 2017 – Reformationstag in Straubinger Kirchen

Doamne ajută dragi prieteni, după cum puteţi vedea, acţiunea noastră a apărut şi în presa locală. Redăm în continuare articolul în limba germană, pe care prietenii noştri de la de la Ziarul local Straubinger Tagblatt ni l-au pus cu drag la dispoziţie:

„Ein bunter Veranstaltungsreigen zum 500. Jahrestag des Thesenanschlags von Martin Luther

Der 31. Oktober ist der Gedenktag der Reformation. An die Geschichte des hartnäckigen Mönchs Martin Luther, der seine 95 Thesen zu Buße und Ablass im Jahr 1517 an die Wittenberger Schlosskirche nagelt und damit so ziemlich ganz Europa in Aufruhr versetzt, hat der 500. Jahrestag erinnert.

Ein bunter Veranstaltungsreigen, der am 30. Januar auf dem Stadtplatz begann und am Dienstag mit einem „Tag und einer Nacht der offenen Kirchen“ zu Ende ging. Die beiden evangelischen Kirchengemeinden und die katholischen Stadtpfarreien wirkten mit, auch die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.

Den Anfang auf der „Reformationstour“ macht nachmittags um halb vier die Christuskirche. Im Kinderatelier konnten Luther-Rosen mit Cromarfarbe ausgemalt werden und die Geschichte von Martin Luther gab es in der Erzählecke zu hören. Nebenan im Kirchenraum – durch die Kirchenglocken eingeläutet – gab es von Kornelia Arnold vom Straubinger Agnes-Bernauer-Ensemble Luther- Lieder zur Laute aus dem Mittelalter. Mit ihren Liedern spazierte Kornelia Arnold ein bisschen durchs Kirchenjahr und dabei waren so bekannte Lieder wie „Vom Himmel hoch“ oder „Ein feste Burg“.

Beeindruckend die Ikonen der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde, die in der Friedhofskapelle St. Michael von Pfarrer Vasile Florin Reut erläutert wurden.

Beeindruckend die Ikonen der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde, die in der Friedhofskapelle St. Michael von Pfarrer Vasile Florin Reut erläutert wurden.

Neuland für so manchen war der Besuch bei der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde von Pfarrer Vasile Florin Reut der alle Christen willkommen hieß. Ihr Domizil hat die Gemeinde in der kleinen Friedhofskapelle St. Michael. Beeindruckend die vielen Ikonen an den Wänden, zu deren Geschichte Pfarrer Reut sprach. Die sehr vielen Besucher, unter denen sich auch Pfarrer Franz Alzinger und Stadtrat Andreas Fuchs befanden, staunten. Ikonen sind für die orthodoxe Kirche ein Fenster in die Welt. Typisch liturgische Lieder ergänzten musikalisch die kleine Feierstunde.

Biblische Reise in der Schutzengelkirche

Und um 18 Uhr läuteten wieder die Glocken der Christuskirche, um die Gläubigen zu einem Perspektiven- Gottesdienst mit modernen Liedern, einem Anspiel, selbst gestalteten Gebeten und persönlichem Singen zu rufen. Zur Feier des Tages gab es auch eine neue Altarbibel. „Geben Sie Gott die Ehre und singen Sie fröhlich mit uns“, bat Pfarrerin Elke von Winning die Kirchenbesucher. „95 Thesen, 95 Schritte, Auf in die Kirche“ – diese Aufkleber zierten in Abständen den Bürgersteig auf dem Weg zur Versöhnungskirche, wo Pfarrerin Erna Meiser den Reformations-Festgottesdienst hielt und dabei vom Posaunenchor Bogen musikalisch unterstützt wurde. Und im Eingangsbereich zum Kirchenraum konnte man seine eigenen Thesen anschlagen. Sogar mit einem Hammer. Da konnte man dann lesen „Vergebung kannst Du Dir nicht kaufen, du musst schon in die Kirche laufen“. Luther-Kekse und Luther-Brötchen trugen zur körperlichen Stärkung bei. Ob wirklich aus 95 Zutaten hergestellt – wie eine Besucherin zwinkernd bemerkte –, sei dahingestellt.

In der Schutzengelkirche empfing den Besucher um 19.30 Uhr zunächst viel Dunkelheit, die nur durch Kerzenlicht auf den Bänken ein wenig erhellt wurde. Dekan Johannes Plank und die, die ihm halfen, nahmen die Besucher mit auf eine biblische Reise durch das Alte und Neue Testament mit den Engeln der Kirche als Boten Gottes.

Vorletzte Station war die Basilika St. Peter, wo Diakon Willi Irrgang zusammen mit Pfarrgemeinderatsmitgliedern eine Abendmeditation mit besinnlichen Texten zum Thema „Danke für diesen Tag“ und einer Bildmeditation gestaltete. Aloisia Aumeier sorgte für gute Musik. Alle Veranstaltungen waren gut besucht.

Den Schlusspunkt bildete um 21.30 Uhr ein ökumenisches Abendgebet aller Konfessionen mit Dekan Johannes Plank, Pfarrer Hasso von Winning und den Pfarrerinnen Elke von Winning und Erna Meiser in der sehr gut gefüllten Johannes-von- Gott-Kirche. Musikalisch begleitet wurde das Abendgebet von der Kantorin der Christuskirche, Magdalena Meidert. Unter den Gästen auch die Stadträte Maria Stauber und Werner Schäfer. Natürlich fanden in viel anderen Gotteshäusern Straubings Veranstaltungen statt.

Das eindrucksvolle Geläut aller Straubinger Kirchenglocken um 22 Uhr beendete das besondere Reformationsjahr in Straubing.”

Quelle: Artikel „Nacht der offenen Kirche 2017 – Reformationstag in Straubinger Kirchen”, Straubinger Tagblatt, 3 Nov. 2017

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